
Die wichtigsten Atolle und Inseln
Die Malediven bestehen aus 26 natürlichen Atollen, die sich über 900 km von Nord nach Süd erstrecken. Für Touristen relevant sind vor allem das Nord-Malé-Atoll mit seiner Nähe zum Hauptstadtatoll (schnelle Speedboot-Transfers), Baa-Atoll (UNESCO-Biosphärenreservat, bekannt für Mantarochen und Walhaie) und Ari-Atoll (besonders für Taucher geeignet).
Jede Resort-Insel (in der Regel eine Insel = ein Resort) ist privat und exklusiv. Keine Einheimischen, kein Lärm, kein Verkehr – nur Sie, das Meer und die Natur.
Unterkünfte: Overwater-Villen und Beach-Bungalows
Das Aushängeschild der Malediven sind die ikonischen Overwater-Bungalows. Diese Holzvillen stehen auf Stelzen direkt über der Lagune – mit Glaseinsatz im Boden, privatem Deck und direktem Zugang zum Meer. Beach-Villen direkt am Sandstrand sind etwas günstiger aber genauso idyllisch.
Luxusresorts wie Soneva Fushi, Conrad Rangali, One&Only Reethi Rah oder Gili Lankanfushi setzen weltweit Maßstäbe in Sachen Luxus und Nachhaltigkeit. Diese Resorts bieten exzellente Fine-Dining-Restaurants, Spa-Anlagen und Wassersport aller Art.
Schnorcheln und Tauchen auf den Malediven
Die Malediven sind weltberühmt für ihre Unterwasserwelt. Die Korallenriffe beherbergen über 2.000 Fischarten, Schildkröten, Mantarochen und Walhaie. Das Haus-Riff direkt am Resort ist meist fußläufig erreichbar.
Tauchbasen gibt es auf fast jedem Resort. Tauchen ist hier für Anfänger wie Fortgeschrittene möglich. Besonders spektakulär: Manta-Snorkeltouren im Baa-Atoll (Juli–Oktober) und Walhaisichtungen bei Dhigurah (ganzjährig).
Kosten einer Malediven-Pauschalreise
Die Malediven sind kein Budget-Ziel. Realistisch kalkulieren: Flug Frankfurt–Malé ab ca. 800 Euro p.P., Resort ab 300–800 Euro pro Nacht im Doppelzimmer, Transfer 200–600 Euro p.P. Eine Woche Malediven-Urlaub für zwei Personen im gehobenen Mittelklasse-Resort kostet realistisch 4.000–8.000 Euro.