Costa Rica Pazifik-Küste – hier trifft tropischer Regenwald direkt auf ozeanische Urgewalt. Die Pazifikküste Costa Ricas ist vielfältiger als die Karibikseite: Von der Guanacaste-Halbinsel im trockenen Norden bis zum Corcovado-Nationalpark im feucht-tropischen Süden bietet die Westküste Abenteuer, Surfen, Wildnis und Strandentspannung in einem.
Guanacaste: Trockenwälder und Vulkane
Guanacaste im Nordwesten ist Costa Ricas trockenste Region – ideal für Strandurlaub von Dezember bis April. Die Playas del Coco, Tamarindo und Nosara sind beliebt bei Surfern und Strandliebhabern. Der Rincon de la Vieja Nationalpark mit seinem aktiven Vulkan, Schlammtöpfen und Wasserfällen ist ein tolles Erlebnis für Naturliebhaber.
Manuel Antonio: Faultiere und Strände
Manuel Antonio Nationalpark an der Zentralpazifikküste ist einer der beliebtesten Parks Costa Ricas – und zurecht. Weiße Sandstrände, kristallklares Wasser und dichter tropischer Regenwald bilden eine einzigartige Kombination. Faultiere hängen in Bäumen über dem Strand, Kapuzineraffen stibitzen Rucksäcke und Tukane fliegen über die Treetops.
Corcovado: Wildeste Wildnis
Der Corcovado Nationalpark auf der Osa-Halbinsel gilt als eines der artenreichsten Gebiete der Welt. National Geographic bezeichnete ihn als „intensivsten Ort biologischer Diversität der Erde“. Hier leben Tapire, Jaguare, Pumas, Ameisenbären, vier Affenarten und hunderte Vogelarten in einem unberührten Regenwald.
Surfen in Costa Rica
Costa Rica ist eine der Top-Surf-Destinationen der Welt. Tamarindo (Guanacaste) ist gut für Anfänger: ruhige Wellen, viele Surfschulen. Dominical (Zentralpazifik) bietet kräftigere Wellen für Fortgeschrittene. Santa Teresa und Mal Pais auf der Nicoya-Halbinsel gelten als die schönsten Surf-Orte Costa Ricas mit einem entspannten Bohème-Flair und exzellenten Beach-Cafés.
Nachhaltigkeitstourismus: Grünstes Reiseland
Costa Rica ist weltweites Vorbild im Ökotourismus und Naturschutz. 98% des Stroms kommen aus erneuerbaren Energien. 30% des Landes sind Nationalparks und Schutzgebiete. Der Begriff „Pura Vida“ (reines Leben) beschreibt die Lebensphilosophie der Ticos (Costa-Ricaner): langsamer, bewusster, naturverbundener Leben.