Hawaii – der US-Bundesstaat im Pazifischen Ozean – ist eines der romanischsten und naturgewaltigsten Reiseziele der Welt. Zwei ganz unterschiedliche Inseln: O’ahu mit der Weltmetropole Honolulu und dem legendären Waikiki Beach, und Big Island (Hawaii) mit aktiven Vulkanen, schwarzen Lavastränden und tropischen Regenwäldern. Beide sind außergewöhnlich, aber grundverschieden.
O’ahu: Honolulu, Waikiki und Pearl Harbor
O’ahu ist Hawaiis bevölkerungsreichste Insel und Heimat der Hauptstadt Honolulu. Waikiki Beach ist das Herzstück des Hawaii-Tourismus: Ein urbaner Strand mit Luxushotels, Surfschulen und dem Diamond Head-Krater im Hintergrund. Surfen in Waikiki ist für Anfänger ideal – die Wellen sind sanft und Surfstunden günstig (ca. 50–70 USD).
Pearl Harbor ist eines der emotionalsten historischen Gedenkstätten der USA: Das USS Arizona Memorial schwebt über dem versenkten Schlachtschiff, in dem noch immer 900 Seeleute begraben liegen. Das Pacific Aviation Museum daneben zeigt die Geschichte des Pazifik-Krieges eindrucksvoll.
Big Island (Hawaii): Vulkane und Naturgewalt
Big Island ist die jüngste und größte Insel Hawaiis und geologisch eine der aktivsten Stellen der Erde. Der Hawai’i Volcanoes National Park beherbergt den Kīlauea-Vulkan, der seit 1983 nahezu ununterbrochen eruptiert. Glühende Lavaströme, die ins Meer fließen und Dampfwolken erzeugen, sind hier kein Einzelfall sondern Alltag.
Schwarze und grüne Strände (Green Sand Beach Papakolea – einer der vier grünen Strände der Welt!) wechseln sich mit tropischen Kona-Kaffeeplantagen ab. Der Mauna Kea (4.205 m) bietet beim Stargazing von seiner Spitze die klarsten Sternenhimmel der Welt – astronomische Observatorien auf dem Gipfel sind Weltklasse.
Schnorcheln und Meerestiere in Hawaii
Hawaiis Unterwasserwelt ist einzigartig: Rund 25% der Meeresarten sind endemisch (kommen nur hier vor). Schnorcheln in Hanauma Bay (O’ahu) mit hunderten Fischarten, Delfin-Schwimmen in Kealakekua Bay (Big Island) und Mantarochen-Nacht-Schnorcheln vor Kona (Bio-Lumineszenz im Dunkel) sind Erfahrungen, die lange nachwirken.
Aloha-Kultur und Hula
Hawaii hat eine der reichsten Indigenen-Kulturen des Pazifiks. Die Polynesier besiedelten die Inseln vor rund 1.500 Jahren. Hula-Tanz, Ukulele-Musik und Slack Key Guitar sind lebendige Ausdrucksformen einer Kultur, die nach Jahrzehnten der Unterdrückung heute wieder sichtbar gepflegt wird. Das Polynesian Cultural Center auf O’ahu gibt einen hervorragenden Einblick.
Beste Reisezeit für Hawaii
Hawaii ist ganzjährig schön. April–Oktober ist die trockenere und wärmere Seite (25–32°C). November–März bringt mehr Regen (besonders im Norden), aber auch größere Wellen (Surfhochsaison) und günstigere Preise. Weihnachten/Neujahr und Sommerferien sind Hochsaison – früh buchen.