
Halong-Bucht: UNESCO-Welterbe im Nordosten
Die Halong-Bucht im Golf von Tonkin ist Vietnams bekanntestes Naturwunder. Über 1.600 Kalksteininseln und -felsen ragen aus dem smaragdgrünen Wasser – eine surreale, märchenhafte Landschaft. Das Erlebnis per Schiff (Junk) ist unvergesslich: An Bord eines Kreuzfahrtbootes übernachten, kayaken, schwimmen und spektakuläre Höhlen erkunden.
Kategorien von Halong-Touren: Budget (1 Nacht ab ca. 70 Euro), Mittelklasse (2 Nächte ab 150 Euro) und Luxus (Cruise-Schiffe mit Balkon-Kabinen ab 300 Euro pro Nacht). Immer auf Seriosität und Sicherheitsstandards achten.
Hanoi: Vietnams Hauptstadt
Hanoi ist eine der authentischsten Hauptstädte Südostasiens. Der Hoan-Kiem-See im Zentrum, der schöne Tempel der Literatuur (Van Mieu), das lebendige Altquartier (36 Straßen) mit seinen Spezialgeschäften und der Ho-Chi-Minh-Mausoleum-Komplex sind Pflichtbesichtigungen.
Hội An: Die Laternenstadt
Hội An im Zentrum Vietnams ist viele Reisende zufolge die schönste Stadt des Landes. Das UNESCO-Welterbe beherbergt eine makellos erhaltene Handelshafenstadt aus dem 15.–19. Jahrhundert. Nachts erleuchten tausende bunter Laternen die Altstadt – ein magisches Bild. Schneidereien fertigen maßgeschneiderte Kleidung in 24 Stunden für Spottpreise.
Hue, Ho-Chi-Minh-Stadt und mehr
Hue, ehemaliger Kaiserpalast der Nguyen-Dynastie, ist kompakter als Peking und beeindruckend. Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) pulsiert als wirtschaftliches Herz Vietnams – Mopeds, Streetfood und Hochhäuser. Die Mekong-Delta-Tour zeigt schwimmende Märkte, Reisfelder und Kokosfruchtverarbeitung.
Kosten und Lastminute-Tipps
Vietnam ist extrem günstig: Straßenessen ab 1 Euro, Gästehäuser ab 10 Euro pro Nacht. Direktflüge Frankfurt–Hanoi oder Danang ab ca. 600 Euro Return. Günstigste Lastminute-Pakete (Flug + Hotel) ab ca. 900 Euro für 14 Tage. Visum: Deutsche können online ein E-Visum für 25 USD beantragen (30 Tage, verlängerbar).